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Antifa Café am 25.10.2017 – Demo 1×1 und Ende Gelände

Erst vergangen Mittwoch hat das Antifa Café stattgefunden und war durchaus gut besucht. Nun steht aber schon bald das nächste Café vor der Tür.

Was muss ich beachten, wenn ich an einer Demo teilnehme und wie verhalte ich mich in einer Blockade?

Was passiert bei Ende Gelände in Bonn?

Diese und weitere Fragen wollen wir beim kommenden Antifa-Café beantworten.

Dazu wollen wir euch zunächst ab 19:00 Uhr die Aktionen rund um die 23. Klimakonferenz vorstellen. Dieses Mal wird es im Hinblick darauf besonders brisant, da erstmals mit den Fiji Inseln ein Staat Ausrichterin ist, welche in einigen Jahren vom ansteigenden Meeresspiegel verschluckt wird, aus finanziellen Gründen wird der Gipfel aber in Bonn ausgerichtet.
Pikant dabei: Der Gipfel findet 50km entfernt von der größten CO2 Quelle Europas statt. Das und Mehr erfahrt ihr dann…

Anschließend gibt es um 20:00 Uhr den Vortrag „Demo 1×1“, welcher sich mit Demos im Allgemeinen, Demostrategien und Versammlungsrecht, aber auch dem Umgang mit unerwarteten oder belastenden Situationen auf Aktionen beschäftigen wird.

Ihr seid natürlich eingeladen, danach noch ein paar Getränke mit uns zu trinken und die geplante KüFa gegen Spende zu verspeisen :)

Wir freuen uns auf euch!

Wann: 25.10.2017

Ort: Soziales Zentrum Bochum

Beginn: 18:30 Uhr

 

Offenes Antifa Café Bochum

Diskussion über die Entwicklung der AfD

Unsere Freund*innen vom AntifaCafé laden am Mittwoch wieder zu einem Vortrag im SZ Bochum. Im Ankündigungstext heißt es:

Am Mittwoch findet ein Input Vortrag zur AfD im Antifa-Café statt. Danach folgt wie gewohnt eine Diskussionsrunde.

Vor vier Jahren wollte noch kein Mensch diese Partei ernst nehmen, doch jetzt sitzt die AfD im Bundestag. Anfangs wurden die Mitglieder als unrealistische Kritiker der Europäischen Union wahrgenommen und verlacht. Doch nicht erst seit dem Wahlkampf vor der Bundestagswahl hat die Partei durch ihre nationalistischen, rassistischen und sexistischen Äußerungen und Forderungen die in der Politik diskutierten Themen immer weiter nach rechts verschoben. Im nächsten offenen Antifa-Café schauen wir genauer auf die Entwicklung der AfD von einer nicht ernstzunehmenden Elite-Partei zu hoffähigen Rechtspopulisten. Wir wollen mit euch mehr über die AfD erfahren und diskutieren.

Wie immer gibt es köstliche Speisen gegen Spende.

Wann: Mittwoch, den 11.10.2017
Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Soziale Zentrum Bochum

Offenes Antifa Café Bochum

Marco Müller geoutet (Identitäre Bewegung)

An dieser Stelle möchten wir das Outing von Marco Müller dokumentieren. Bereits am Freitagmorgen sind Flugblätter im Stadtteil Weitmar aufgetaucht, nun kam ein Bericht seitens der Verfasser*innen auf der Plattform de.indymedia.org hinzu. So heißt es dort:

„Wir haben in den letzten Tagen in Bochum Weitmar über die Aktivitäten eines lokalen IB-Aktivisten aufgeklärt. Marco Müller (geb.02.07.1989) wohnt in der Hattinger Straße 273. Wir haben in seiner unmittelbaren Nachbarschaft rund 1000 Haushalte über seine rassistisch motivierten Tätigkeiten informiert. Hier das Flugblatt:

„Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

wir möchten Sie darüber informieren, dass in unserer unmittelbaren Nachbarschaft der Rassist Marco Müller wohnt.

Dieser bewohnt eine Wohnung in der Hattinger Straße 273. Nach eigenen Angaben ist er führender Kopf der Identitäten Bewegung in Bochum, die 25
Personen umfasst. Marco Müller kommt aus dem Raum Gummersbach bei Köln. Schon dort nahm der Techno- und Autotuningfan an provokanten Aktionen teil (z.B. bei der Anbringung eines großen fremdenfeindlichen Banners auf dem Kölner Hbf). Nun lebt er in Bochum und arbeitet als Maschinenbauer bei Caterpillar in Dortmund. In Bochum ist er für die Propaganda der Identitären verantwortlich. Er verklebt nachts nicht nur Sticker mit rassistischen Inhalten, die euch vielleicht schon rund um seine
Wohnung aufgefallen sind, sondern auch großformatige Plakate in Weitmar, an der Ruhr-Universität, in Wattenscheid und Grumme. Dabei ist Marco Müller nicht bloß ein Mitläufer, der Sachbeschädigung betreibt. Er hat Kontakte zu der Führungsriege der Identitären auf Landes- und Bundesebene.Um sein Netzwerk zu pflegen, fuhr er im Juni mit Bochumer Kameraden zu einer Demonstration der IB nach Berlin.

Die Identitäre Bewegung ist eine rechtsextreme Organisation und agiert deutschlandweit. Sie gibt sich gerne modern und jugendnah, wird allerdings seit geraumer Zeit vom Verfassungsschutz beobachtet. Zu IB-Strukturen in NRW schreibt dieser: „Zur 16 Personen, die der ‚IB‘ in Nordrhein- Westfalen zuzurechnen sind, liegen polizeiliche Erkenntnisse vor. Neben Delikten der Allgemeinkriminalität sind auch Delikte der politisch motivierten Kriminalität – rechts – zu verzeichnen. Hierbei handelt es sich vorrangig um Delikte wie Beleidigung, Hausfriedensbruch, Nötigung, Bedrohung, Volksverhetzung sowie Körperverletzung.“

Die IB distanziert sich von Gewalt, ihre Mitglieder in NRW üben sich jedoch in Wehrsportgruppen und veranstalten Trainings im Wald. Auch möchte die Organisation nicht mit rechten Parteien in einen Topf geschmissen werden. Allerdings sind ihre Distanzierungsversuche vergebens, denn viele Mitglieder der Identitären haben eine rechtsextreme Vergangenheit und personelle Überschneidungen mit Parteien wie der NPD, Die Rechte, den freien Kameradschaften und der AfD bestehen, wie der Verfassungsschutz bestätigt.

Die Identitäre Bewegung stammt ursprünglich aus Frankreich und richtet sich zunächst gegen schwarze Menschen und solche mit Migrationshintergrund – weiterhin gegen alle, die nicht in ein rechtes Weltbild passen. Sie setzt auf Strategien der Kommunikationsguerilla und möchte möglichst viel mediale Aufmerksamkeit für ihre Inhalte erzeugen. Doch dass die Bewegung in letzter Konsequenz eine gefährliche, rechtsradikale Organisation ist, zeigt sich nicht zuletzt an einem Mordfall, der ihr zugerechnet wird: Im Mai 2017 wurden drei Mitglieder der Identitären Bewegung festgenommen, da sie den Mord am Punker Herve Rybarczyk im Jahr 2011 begangen haben sollen. In Deutschland stach am 18. Februar 2017 ein Mitglied der Identitären Bewegung einen politisch Andersdenkenden in Lübeck nieder. Das Bild, das die IB von sich malt, stimmt mit ihrer vernichtenden Ideologie nicht überein.

Wir haben keine Lust auf Nazis und Rassisten in unserer Umgebung! Wenn Sie Marco Müller sehen, lassen Sie ihn wissen, was Sie von seinen rassistischen Ideen halten!

Wir wohnen hier seit Jahrzehnten friedlich, tolerant und weltoffen miteinander an der Hattinger Straße und möchten, dass das auch so bleibt.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Nachbarn vonne Hattinger „

Bericht zur Revolutionären Vorabenddemo

Gegenprotest am 04.02.2017

Revolutionäre Vorabenddemo in Bochum am 30.04.2017


Am Abend des 30. April versammelten sich in Bochum 400 Menschen zur Revolutionären Vorabenddemo. Themen waren der Rechtsruck in Europa, die AfD, die Geschichte und Gegenwart des Tages der Arbeit. Aber auch die Solidarität mit emanzipatorischen Kräften in Kurdistan und der Türkei, die (re)Organistation linksradikaler und feministischer Strukturen bildeten die Inhalte von Redebeiträgen, Transparenten und Schildern.

Um 19:30 startete der Demonstrationszug lautstark am Bochumer Hauptbahnhof. Von dort aus führte die Route über die Wittenerstraße ins Alsenviertel. Aktivist*innen hatten hier ein Hochhaus mit einem Banner, das sich gegen die Verbote kurdischer Organisationen in der Bundesrepublik richtete, verziert. Im Herzen des Stadtteils folgte die erste kleine Zwischenkundgebung, welche auf die Aktivitäten der “Identitären Bewegung” im Viertel aufmerksam machte. Von dort aus zog man durch die Straßen in Richtung Ehrenfeld, wo vor dem Schauspielhaus und im Kneipenviertel „Viertelvor“ Redebeiträge der YXK (Verband Studierender aus Kurdistan), der Anarchistischen Gruppe Bochum, der Gruppe „Glitzer und Krawall“ und der Antifaschistischen Aktion Bochum folgten.

In der Dämmerung erreichte man das Bermudadreieck. Die eingesetzten Bullen aus Bochum und Münster hatten mit größter Mühe die dort in den Mai tanzenden Menschen von der Demo abgeschirmt. Doch bei der letzten Zwischenkundgebung vor dem Intershop ganz in Hörweite zur Bochumer Partymeile zeigte sich, dass die Feiernden auch an den revolutionären Feierlichkeiten interessiert waren. So vermischten sich zumindest später am Abend beim „Women’s Rave“ noch Demonstrant*innen und Partypeople. Zuvor gab es jedoch noch Redebeiträge der Roten Hilfe Bochum/Dortmund und des Antifa AK Cologne auf die Ohren. Das letzte Stück zurück zum Bochumer Hauptbahnhof wurde durch farbenfrohe Rauchtöpfe begleitet. Über den Lauti wurden alle nochmals dazu aufgefordert, sich am 1.Mai den Nazis in Essen und Dortmund in den Weg zu stellen und sich an den Protesten gegen den G20 Gipfel in Hamburg zu beteiligen.

Die Staatsmacht fuhr zumindest direkt in Sichtweite der Demonstrant*innen mit wenigen behelmten Laufburschen und -mädels auf. Allerdings wurde die Demonstration von Zivilpolizist*innen ständig observiert und zeitweise auch unterwandert. Hier ist es wahrscheinlich der „Initiative zur Polizeiüberwachung“ zu verdanken, dass die eingesetzten Trashkrimi-Duplikate sich nicht wagten mit Provokationen einen Eingriff zu legitimieren.
Auch im Vorfeld der Demonstration war es bereits durch sinnfreie Auflagen und Routenbeschneidungen zu unnötigen Einschränkungen der Demonstrierenden gekommen, die darauf abzielten den politischen Charakter des Abends den Besucher*innen des Bermudadreiecks vorzuenthalten.

Alles in Allem kann man von einer gelungenen Demonstration sprechen. Die Teilnehmer*innenzahl im Vergleich zum letzten Jahr war konstant – an dieser Stelle möchten wir ein Dank an alle Teilnehmer*innen und Unterstützer*innen aussprechen. Auch der Ausdruck der Demo war durch und durch laut und kämpferisch. Dies ist gut, da wir mit der „revolutionären Vorabenddemo“ zeigen wollen, dass es in Bochum und im Ruhrpott linke, radikale Strukturen und Menschen gibt, dass wir trotz Differenzen solidarisch zueinander stehen, dass der 1.Mai ein Tag der linken Bewegung ist und wir uns diesen Tag weder von staatlicher noch von rechter Seite nehmen lassen. Der am späteren Abend beginnende feministische Rave vor dem Musikforum, welcher vom Frauenarchiv organisiert wurde, stellte noch einen Ausklang dar, der ein wenig Entspannung vor dem antifaschistischen Engagement am nächsten Tag in Dortmund und Essen bot.

Doch es steht die Frage offen, wie man Einzelne und Gruppen vernetzt, so dass diese Solidarität sich auch im Alltag entwickelt und weitergegeben wird. Wir hoffen, dass der Organisierungs- und Vernetzungsgrad am 30. April 2018 weiter fortgeschritten ist und die Demonstration (wenn sie denn stattfindet) noch lauter, noch größer und noch kämpferischer sein wird.

Der Kapitalismus muss immer Hiebe kriegen!

Antifaschistische Linke Bochum,Mai 2017

Weitere Bilder bei Indymedia Linksunten.

Antifa Block auf Bündisdemo am 6. Mai

Am Samstag, den 6. Mai findet in Bochum eine Bündnisdemonstration von Gewerkschaften und anderen sozialen Initiativen unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechts – Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit“ statt. Wir als Bochumer Antifa-Gruppen rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf und werden am besagten Tag einen Block auf der Demo stellen. Los geht’s um 11:30 Uhr am Schauspielhaus. Im Folgenden findet ihr den Aufruf zum Antifa Block.

Bündnisdemo „Gemeinsam gegen Rechts - Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit“ am 6. Mai in Bochum

Bündnisdemo „Gemeinsam gegen Rechts – Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit“ am 6. Mai in Bochum

Auf in den Antifa Block! Nein zur AfD!

Wahlkrampf – same procedure as every Wahlkrampf?

In diesem Jahr sind die Straßenlaternen, Briefkästen und die Innenstadt Bochums wieder voll mit Wahlwerbung. Für die Landtagswahl in NRW (14. Mai) oder die Bundestagswahl (24. September) versuchen verschiedene Parteien für sich zu werben und tun in dieser Zeit so, als würden sie sich für die sozialen Probleme interessieren.

Neben diesem sinnlosen Spektakel gibt es noch ein weiteres Problem: Rechte Parteien wie NPD und AfD werden diese Zeit nutzen, um die gesellschaftliche Mitte weiter nach rechts zu rücken und Nationalismus sowie Rassismus salonfähig zu machen. Leider ist in diesem Wahlkampf im Gegensatz zu den vorherigen Wahlen davon auszugehen, dass mit der völkischen AfD eine rechte und nationalistische Partei sowohl in den Landtag als auch in den Bundestag einziehen wird.

Die AfD – Nationalismus als Alternative

Seit ihrer Gründung kennt die AfD nur noch eine Richtung: es geht nach rechts. Schon 2013 als sie sich noch als konservative “Professoren-Partei” gegen die Maßnahmen zur Euro-Rettung darstellte, war die Ausrichtung der Partei nationalistisch. Während Frauke Petry 2015 bei der Ablösung des ehemaligen Parteigründers als Parteichef Bernd Lucke noch als Gegenspielerin von rechtsaußen galt, wirkt sie heute im Vergleich zu einem Björn Höcke oder Jörg Meuthen fast schon gemäßigt. Heute ist die AfD eine eindeutig rechte Partei, und zwar von der Basis bis hinein in die Spitze. Rechte, rassistische, die NS-Zeit verharmlosende und antisemitische Aussagen sind bei der AfD keine Ausrutscher, sondern gewollte Provokationen. Damit will die Partei Stimmung bei Menschen erzeugen, die mit der jetzigen Politik aus verschiedenen Gründen nicht einverstanden sind. Sie tut dabei so, als würde sie eine radikale Alternative zu den herrschenden Parteien und “Eliten” sein – und dafür braucht sie immer wieder neue Provokationen, durch welche gekonnt verschleiert wird, dass auch die AfD keine ernstzunehmende Alternative anbietet.

Dabei ist die Lösung für die verschiedenen sozialen Probleme in der Gesellschaft bei der AfD anscheinend immer die gleiche: Nationalismus. Komplexe Zusammenhänge werden verkannt. Beispielsweise für die Flüchtlingsproblematik werden nicht etwa Verfolgung, Krieg oder Waffenexporte, nicht eine fehlende Zusammenarbeit der EU oder eine lähmende Bürokratie verantwortlich gemacht, sondern die Flüchtenden selbst, gerne mit Verweis auf eine vermeintlich fundamental andere Kultur.

Die Antwort auf eine globalisierte, von Migration geprägte Welt ist für die AfD ebenso nicht etwa ein friedliches und tolerantes Miteinander, sondern die Bewahrung des Eigenen in Abgrenzung zum Fremden. Ob Sprache, Religion oder Kultur, das Deutsche – was auch immer der*die Einzelne darunter versteht – gilt als Leitbild.

Wir sagen Nationalismus ist keine Alternative: die Antwort auf zunehmende Individualisierung kann nicht die Betonung eines herbeigesehnten, auf Abstammung basierenden Kollektivs sein, das es in der Reinheit, wie es sich die Nationalist*innen der AfD und anderer rechter Parteien wünschen, nie gab und nie geben wird.

Homophobie und Antifeminismus sind Alltag

Als Keimzelle der Gesellschaft sieht die AfD die deutsche Familie. Daher nimmt sie sich das Bild der traditionellen Familie zum Leitbild und fordert “mehr Kinder statt Masseneinwanderung”. Hier verbindet sich zum einen Familienpolitik mit rassistischer Ideologie, da es der AfD vor allem darum geht, deutsche Bilderbuchfamilien – also Mann, Frau und so viele Kinder wie möglich, aber doch bitte mindestens zwei an der Zahl – zu fördern. Damit werden gleichzeitig andere Lebensentwürfe, wie die Gleichstellung homosexueller Paare oder Paare ohne Kinderwunsch ausgeschlossen. Dazu passt auch, dass es immer wieder homophobe Äußerungen aus der Partei gibt. Auch wenn die Partei nicht geschlossen Homosexualität feindlich gegenübersteht, macht sie Menschen, die vom traditionellen Familienbild abweichen dennoch das Leben schwer. Das hat sich zum Beispiel bei den von der AfD unterstützten Protesten gegen Lehrpläne, die die Toleranz gegenüber verschiedenen sexuellen Ausrichtungen fördern sollten, gezeigt.

Auch die Forderung nach einer “Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene” spiegelt den Wunsch der AfD wieder, das eigene Volk durch Geburten vor einer angeblichem “Umvolkung” und dem demographischen Wandel zu bewahren – und das ohne Rücksicht auf den individuellen Wunsch, Kinder zu gebären oder gar das Recht auf Verfügung über den eigenen Körper. Mit Hilfe rechter, konservativer und christlich-fundamentalistischer Netzwerke wie der “Zivilen Koalition” von Beatrix von Storch führt die AfD einen Kampf gegen die vermeintliche “Gender-Ideologie”. Damit richtet sich die AfD vor allem gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Selbstbestimmung der Frau. Sie wendet sich z.B. gegen das Aufweichen traditioneller Geschlechterrollen, worunter auch die Erwerbstätigkeit von Frauen fällt. Wenn es nach der AfD geht, sind Ehe und Mutterschaft die zwei erstrebenswertesten Ziele der modernen Frau. Dass dies mit der Lebensrealität der meisten Menschen heute kaum noch etwas zu tun hat, möchte sie anscheinend nicht wahrhaben.

Der Wahlkampf der AfD und was wir dagegen haben

Wenn die AfD Plakate klebt, Infostände durchführt und Flyer verteilt, dann macht sie damit mehr als nur Werbung für den kommenden Landes- und Bundestagswahlkampf. Sie erzeugt auch ein gesellschaftliches Klima, das für verschiedene benachteiligte Gruppen immer problematischer wird. Die Zahl der Angriffe auf Geflüchtete, die in den letzten Jahren massiv angestiegen ist, ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Deshalb ist für uns, als Antifaschist*innen klar, dass wir etwas gegen die AfD und ihren Wahlkampf machen werden. Gerade weil es viele gute Gründe gegen die AfD gibt, die wir auf verschiedene Arten auch an die Öffentlichkeit tragen wollen, werden wir nicht müde, uns gegen rassistische und andere menschenfeindliche Ideen zu stellen. Wir werden dafür sorgen, dass die Positionen der AfD nicht ohne Protest und Widerspruch in der Öffentlichkeit verbreitet werden.

Kommt am 06. Mai in den Antifa Block!
11:30 Uhr | Schauspielhaus Bochum

Antifaschistische Aktion Bochum
Antifaschistische Linke Bochum
Autonome Antifaschist*Innen

Redebeitrag auf der 1. Mai-Vorabenddemo

Revolutionären 1. Mai-Vorabenddemo in BochumAm vergangenen Sonntag beteiligten sich etwa 400 Menschen unterschiedlicher Spektren an der Revolutionären 1. Mai-Vorabenddemo in Bochum. Ein ausführlicher Bericht folgt. Auf vielfachen Wunsch hin veröffentlichen wir hier schon einmal den Redebeitrag der Antifaschistischen Aktion Bochum, der auf der Vorabenddemo in Bochum gehalten wurde:

Die Zähne zeigt, wer das Maul auf macht

Wir leben in unruhigen Zeiten. Es gibt kaum ein Land, in dem rechte und rechtsradikale Parteien keinen großen Rückhalt innerhalb der Bevölkerung finden. Dabei nützt es nichts, mit dem Finger stets in die USA, nach Frankreich, Ungarn oder in die Türkei zu zeigen! Auch in Deutschland sind rassistische und rechtsradikale Meinungen schon längst wieder salonfähig. Auf das Geschrei dieser Faschisten kann es nur eine Antwort geben: erbitterten Widerstand!
Dabei reicht es nicht, hin und wieder eine Demonstration zu organisieren, denn Antifa ist mehr als nur ein Spaziergang hier und da im Sommer. Es ist verdammt nochmal notwendig, sich all den Hetzer*innen, all den Rassist*innen und all den Nazis, egal ob auf der Straße oder in den Parlamenten, entgegen zu stellen.

Rechte Gewalt trifft oft diejenigen in dieser Gesellschaft, die kaum Schutz von offizieller Seite erwarten können: wohnungslose Menschen, Migrant*innen, Menschen mit Behinderung, queere Menschen, Menschen mit vermeintlich fremden Religionen und Weltanschauungen. Alle, die nicht in das Weltbild brauner Kamerad*innen passen. Die Feindbilder der Faschist*innen haben sich seit der NS-Zeit kaum verändert. Doch oftmals sind all diese Menschen auf sich allein gestellt, wenn sie Opfer rechter Gewalt werden. Hier ist unsere Solidarität gefragt! Lasst die Menschen nicht allein, zeigt euch solidarisch, helft ihnen, wo ihr könnt und unterstützt alle Opfer und potentiellen Opfer des Faschismus.

“Gegen Nazis” scheint zunächst Konsens und Selbstbild der breiten Bevölkerung zu sein. Doch gibt es leider viel zu Viele, die bei rassistischen, sexistischen oder anderweitigen Übergriffen wegschauen. Schnell sieht man sich einer Übermacht an Eckenstehern und solchen, die angeblich von nichts wussten, gegenüber. Viel zu Viele verschließen immer noch die Augen vor rechtem Terror, vor grassierendem Rassismus und menschenfeindlichen Haltungen und Handlungen in den Parlamenten, aber auch im Alltag, in Freundeskreisen und Familien. Interveniert, wenn ihr rassistische Übergriffe bemerkt, steht den Opfern rassistischer Gewalt zur Seite, zeigt, dass ihr in Uni, Schule oder Betrieb, eurem Kiez, euer Stadt keine Nazis duldet! Schlag die Faschisten, wo ihr sie trefft!

Doch dieser Kampf ist nicht alleine zu führen. Viel zu viele verschließen noch immer die Augen vor dem rechten Terror, vor dem Rassismus aus unseren Parlamenten. Viel zu viele, um sie allein zu besiegen. Daher organisiert euch mit anderen, bildet Banden. Stellt den bereits existierenden Gruppen Informationen über Nazis in eurer Stadt bereit, und unterstützt die Strukturen vor Ort.

Antifaschismus heißt jedoch auch: Erinnerung wach halten! Es darf nicht, wie gefordert, ein Schlussstrich gezogen werden. Es muss für immer unsere Aufgabe sein, die Grauen der NS-Zeit nicht wieder aufleben zu lassen. Dazu zählt auch, dass wir uns an diejenigen erinnern, die sich schon damals gegen die Nazis gewehrt haben und als deren Erb*innen wir uns verstehen.

Erinnern heißt wachsam bleiben, Erinnern heißt kämpfen, Erinnern heißt bilden.
Unser erklärtes Ziel ist es, das Bewusstsein über die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit nicht nur in unserem Kreis zu behalten, sondern auch nach Außen zu tragen. Daher bemühen wir uns um konstante politische Bildungsarbeit und ein stetiges Zugehen auf Interessierte.

Die antifaschistische Bewegung muss sich immer wieder neu erfinden und selbst hinterfragen. Dazu gehört eine starke junge Generation die den antifaschistischen Kampf weiterführt! Antifaschismus kann nur weiter bestehen, wenn wir an junge Menschen herantreten und sie einbeziehen. Lasst uns die Aufgaben auf viele Schultern verteilen.

Um etwas gegen den Rechtsruck zu unternehmen, reicht die alte Floskel “Wehret den Anfängen” längst nicht mehr. Die braune Brut von NPD, AfD, CDU/CSU und zahlreichen Politiker*innen aller anderen Parteien haben bei allen inhaltlichen Unterschieden eins gemeinsam erreicht: ein rechtes Weltbild ist längst nichts mehr, womit man schockieren kann oder irgendwie aneckt. Immer näher rückt der Point of no return! Die Gesellschaft muss umgekrempelt werden. Dabei hilft uns keine von de Maizere oder anderen rechten Politiker*innen geforderte Leitkultur samt unbedingtem Patriotismus, sondern es ist notwendig, den antifaschistischen Kampf wieder zu radikalisieren und um wortwörtlichen an die Wurzel des Problems zu gehen. Auf die gesellschaftlichen Umstände haben wir eine passende Antwort: einen sozialrevolutionären Antifaschismus für die Befreiung der Gesellschaft, denn niemand ist frei, solange es nicht alle sind! Aus diesem Grund gibt es hier auch heute diese Demonstration am Vorabend des 1.Mai.

Antifa heißt nicht einmal im Jahr demonstrieren zu gehen, Antifa entscheidet sich nicht an der Farbe der Jacke, der Musik oder dem Feiern in linken Locations. Antifa heißt, Rassist*innen zur Rede zu stellen, faschistische Strukturen offen zu legen und zu zerschlagen, Geflüchtete zu integrieren und sich solidarisch mit denen zu zeigen, die, aus welchem Grund auch immer diskriminiert werden.

Dies bedeutet aber auch jede Menge Arbeit, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Daher ist es wichtig, dass wir zusammenfinden, uns austauschen und organisieren. Wir brauchen organisierte Gruppen, die sich gerade darauf konzentrieren. Genau so brauchen wir eine breite, offene, solidarische Bewegung und langfristige langlebige Strukturen und gute Zusammenarbeit. Nur so kommen wir gegen all die Hetzer*Innen, all die Faschist*Innen und all die Schweine an.

Wir demonstrieren hier und heute unter dem Banner der Antifaschistischen Aktion gegen reaktionäre Ideologien, gegen den Staat und gegen den Kapitalismus. Daher ist es für uns auch nur konsequent, uns morgen wie in Zukunft, im Ruhrpott und anderswo für eine von Herrschaft befreite Gesellschaft einzusetzen und uns gegen Faschist*innen zur Wehr zu setzen.

Auf gehts!

Nazis stoppen! Am 1.Mai gemeinsam nach Dortmund

Am 1. Mai wollen Neonazis der Partei “Die Rechte” durch Dortmunder Vororte marschieren. Am Kampftag der Arbeiter*innenbewegung wollen sie ihre völkische und rassistische Hetze auf die Straße tragen. Antifaschistische Gruppen aus NRW rufen dazu auf, dem Aufmarsch der Neonazis entgegenzutreten. Deshalb wollen wir uns auch aus Bochum gemeinsam auf den Weg machen.

Der Treffpunkt für Bochum ist:
1.Mai | 13.05 Uhr | Buddenbergplatz (Südausgang HBF)

Also packt eure Bezugsgruppe und euren Demo-Rucksack ein und auf gehts nach Dortmund.

Aktuelle Infos auch unter dortmund.blogsport.de.

Antifa Café am 22.03. im Sozialen Zentrum

„Der Überzahl erlegen – im Geiste unbesiegt“
Kriegerdenkmäler in Bochum. Zwei Beispiele.

Am kommenden Mittwoch, den 22.03.2017, zeigt das Antifa Café in Bochum eine Dokumentation von dem Bochumer Filmkollektiv „Klack Zwo B“ übde die gestürzten und geköpften Kriegsdenkmäler in Bochum. Die Dokumentation aus dem Jahr 1994 beschäftigt sich mit Kriegsdenkmälern in Bochum. Unteranderem wird das Löwendenkmal welches die Aufschrift „der Überzahl erlegen – im Geiste unbesiegt“ trägt und an der Königsalle auf Höhe der Schiller Schule gelegen ist, die gestürzten Soldatenstatuen aus dem Bochumer Stadtpark und die geköpfte Statue aus Bochum Langendreer thematisiert.

Das Antifa Café beginnt wie gewohnt um 18:30Uhr im Sozialen Zentrum Bochum.

Die Rote Zora im Antifa Café

Am morgigen Mittwoch, den 8. März, zeigt das Antifa Café Bochum zum internationalen Frauenkampftag eine Dokumentation von Oliver Ressler über die Rote Zora. Hier der Ankündigungstext zur Doku:

„Die Rote Zora ist eine militante Frauengruppe, die in den 80er Jahren in Deutschland über 20 Anschläge verübte und diverse andere Delikte beging. Bekämpft wurden Atom-, Gen- und Reproduktionstechnologie, die entsprechenden Anschlagsziele waren Konzerne wie Bayer, Schering und Siemens, Forschungsinstitute und das Eigentum von “Vertretern der patriarchalen Ordnung” (RZ 1983). Die Rote Zora bildete eine radikale politische Opposition zur bestehenden Macht und setzte auf eine Politik der Sachbeschädigung. Es war ein Grundsatz, dabei keine Menschen zu verletzen. Zahlreiche Texte und Bekennerschreiben der Roten Zora zeigen, daß sie eine “bewaffnete, aber auch oft genug mit der Schreibmaschine kämpfende Gruppe” (Oliver Tolmein) war. Während die Frauen von den einen als “Terroristinnen” verfolgt wurden und bis heute werden, galten sie anderen zweifelsohne als Heldinnen.

Zentrales Element des Videos “Die Rote Zora” bildet ein Interview, das im Sommer 2000 mit Corinna Kawaters geführt wurde. Kawaters ist die einzige Frau der Roten Zora, die wegen der “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung” (§129a) von einem Gericht verurteilt wurde. Ein weiteres Gespräch wurde mit der Sozialwissenschaftlerin Erika Feyerabend aufgenommen, die wie die anderen Mitarbeiterinnen des Gen-Archiv Essen Ende der 80er Jahre in den Strudel der polizeilichen Ermittlungen gegen die Roten Zora geraten ist.

Das Video bietet Raum für die persönlichen Erzählungen und Sichtweisen der Frauen und läßt ein Bild des sozialrevolutionären “Terrorismus” entstehen, das sich von den hegemonialen medialen Darstellungen mit ihrer scheinbaren Objektivität abgrenzt.“

Beginn ist wie gewohnt um 18:30Uhr im Sozialen Zentrum Bochum.

Wahlkampfauftakt der Republikaner und Gegenprotest

Gegenprotest am 04.02.2017

Gegenprotest am 04.02.2017


Am vergangenen Samstag, den 04.02.2017, fand in der Bochumer Innenstadt eine Kundgebung der Partei “Die Republikaner” statt. Ihre Kundgebung ist weitestgehend durch einen Gegenprotest von rund 100 Menschen übertönt worden.

Bereits zu Beginn des Jahres kündigte Branco Barkic an, eine weitere Kundgebung unter dem Pegida Ableger Daskut durchzuführen. Die Bedeutung des Ablegers Daskut, hat sich seit dem letzten öffentlichen Auftritt von “Deutschland asylfreie Schulen, Kindergärten und Turnhallen” in “Deutschland am Scheidepunkt Kultur und Tradition” geändert. Nachdem die letzten beiden Kundgebungen durch Branco Barkic kurzfristig abgesagt wurden, war zuvor nicht klar, ob erneut eine Kundgebung stattfinden wird. Wenige Wochen zuvor ist Branco Barkic in die Partei Die Republikaner eingetreten. Augenscheinlich scheint Barkic zudem die Facebookpräsenz des lokalen REP-Verbandes zu betreuen. Die Parteimitgliedschaft von Barkic führte zudem dazu, dass die Kundgebung am 04.02. offiziell als NRW-Wahlkampfauftakt der Republikaner beworben wurde.

Als Redner wurden zunächst Holm Teichert, Dunja Philippus-Groos und Kevin Eagle angekündigt. Diese traten jedoch nicht auf.
Nachdem die Kundgebung das Label “Die Republikaner” annahm, wurden zudem Kevin Krieger (Bundesvorsitzender aus Pulheim), Peter Krone, Andre Maniera (stellv. Bundesvorsitzende, Vorsitzender der REP-NRW – aus Düsseldorf), Karl Heinz Fischer und
Nicole Marcinczyk angekündigt.

Die Kundgebung der Republikaner baute sich gegen 14:00 Uhr am Massenbergboulevard in Bochum neben dem Kuhhirtendenkmal auf. Zunächst geschah nichts. Die Republikaner, welche zwischen Polizeigittern standen und somit von den Passant*Innen getrennt wurden, benötigten ca. eine Stunde, bis sie sich dazu durchringen konnten, per Megafon eine erste Rede zu halten. Diese war aufgrund des Gegeprotest nicht zu vernehmen. Nicole Marcinczyk, welche bei den meisten Anwesenden einen verstörenden Eindruck hinterließ, hielt die erste Rede.

Weitere Reden sollten folgen. Laut Republikaner wurden diese von weiteren REP-Funktionären gehalten. Nennenswerte Funktionäre sind an dieser Stelle der NRW-Chef Andre Maniera aus Düsseldorf und des Bundesvorsitzenden aus Pulheim Kevin Krieger. Beiden war es dann später möglich, Reden über eine bessere Anlage zu halten. Inhaltlich wurde die angebliche “Überfremdung Deutschlands”, Terroranschläge und das Ruhrgebiet als verarmte Region thematisiert. Weiterhin konnte Krieger es nicht lassen, den Gegenprotest zu provozieren. Immer wieder betitelte er einzelne Antifaschist*Innen als Holocaustleugner*Innen.

Im Großen und Ganzen können wir behaupten, dass es sich um einen recht peinlichen Auftritt der Republikaner gehandelt hat, welche größtenteils von außerhalb anreisten. Während der Kundgebung kam es zwei mal zu Konflikten zwischen rassistischen Passant*Innen und Antifas. Die anwesende Polizei erteilte den pöbelnden Rassisten jedoch zeitnah Platzverweise. Der Gegenprotest als solcher wurde nicht angemeldet und bestand aus Menschen, die aus den verschiedensten politischen Spektren aus Bochum kamen. Weiterhin schlossen sich einige Menschen spontan dem Protest an. Gegen 17:00Uhr beendeten die Republikaner die Kundgebung und der Antifa-Protest löste sich auf.

Einen Dank möchten wir der neuen Inititive zur Bullenbeobachtung aussprechen. Diese war mit zahlreichen Menschen vor Ort und zügig zur Stelle, wenn es zu den wenigen Kontakten zwischen Demonstrant*Innen und Cops kam.

Wie die Republikaner auf Facebook mitteilten, ist der Kreisvorsitzende aus Bochum Poggel und ein weiterer Funktionär nach der Kundgebung noch in Fäuste und Füße von engagierten und besorgten Bürger*Innen gelaufen. Weiterhin seien drei Republikaner Funktionäre auf der Abreise in ihrem Fahrzeug angegriffen worden.

Mit den Republikanern hat sich nun eine Partei in Bochum angekündigt, mit denen wir als Bochumer Antifaschist*Innen nicht gerechnet haben. Die Republikaner traten zwar auch bei den letzten Wahlen in Bochum an, hatten für den antifaschistischen Straßenwahlkampf aber keinerlei Relevanz. Sie hielten weder Infostände noch Kundgebungen in Bochum ab. Vereinzelt tauchten Wahlkampfplakate auf. Für den 10.02. kündigen die Republikaner Bochum einen Stammtisch in Bochum an. Die Lokalität ist bisher unbekannt.

Branco Barkic war am vergangen Samstag nicht vor Ort. Dieser kündigte in den letzten Tagen eine Politpause an. Er wird laut eigenen Angaben nach Kroatien auswandern, jedoch in wenigen Monaten erneut für Kundgebungen nach Bochum kommen. Für uns steht fest, wenn Nazis oder Rassist*Innen in Bochum auflaufen und sich organisieren, wird es Konsequenzen geben!

Antifaschistische Linke Bochum,
Februar 2017

Weitere Bilder befinden sich auf Indymedia Linksunten.