Tag Archives: Wuppertal

Antifa-Termine am Wochenende

Am 2. Oktober nach Wuppertal! Gegen HoGeSa, Nazis und Rassist*innen! Kein Bock mehr auf Polizeigewalt!

Offener Antifa-Anreisetreffpunkt: 16.35 Uhr, Gl.5, Bo-HBF

Antifa-Demo am 2. Oktober in Wuppertal

Antifa-Demo am 2. Oktober in Wuppertal

Am 11. April 2015 wurde ein Freund des Autonomen Zentrums Wuppertal von drei „HoGeSa“-Nazis überfallen und mit mehreren Messerstichen in den Rücken (laut Staatsanwaltschaft acht Messerstiche) und zusätzlich stumpfer Gewalt lebensgefährlich verletzt. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine erschreckend grausame Brutalität, sondern um einen Mordversuch!

Am 2. Oktober werden wir in Wuppertal laut, deutlich und solidarisch auf die Straße gehen. Neben dem politischen Hintergrund der Tat, gilt es die skandalösen Vorgänge, die auf den 11. April 2015 folgten, zu thematisieren. Dabei werden wir auch nicht zu Polizeigewalt schweigen, die wir nur nur allzu oft erleben müssen.

Infos: az-wuppertal.de | wuppertal2015.blackblogs.org

03.10. Hamm: Das Problem heißt Rassismus – Geflüchtete unterstützen

Außerdem rufen wir zur Beteiligung an den Aktionen gegen Naziaufmarsch am 3. Oktober in Hamm auf. Es gibt viele gute Gründe auf die Straße zu gehen – Wiedervereinigung und angeblicher „Asylmissbrauch“ gehören sicher nicht dazu.
 Kommt am 3. Oktober nach Hamm, solidarisiert euch mit Geflüchteten und zeigt den Nazis dass sie nicht willkommen sind!

Infos: hamm.noblogs.org | haekelclub590.de

Offenes Antifa-Café mobilisiert nach Wuppertal und Hamm

Beginn: 18 Uhr | Wuppertal-Mobi: 18:30 Uhr | Hamm-Mobi: 19 Uhr | VoKü: 20 Uhr

Seit April 2015 gibt es wieder ein regelmäßiges Antifa-Café in Bochum

Seit April 2015 gibt es wieder ein regelmäßiges Antifa-Café in Bochum

Am Mittwoch, den 23. September, findet im Sozialen Zentrum Bochum wieder das Offene Antifa-Café statt. Ab 18 Uhr könnt ihr im Café andere Antifaschist_innen treffen und euch bei Cocktails (mit und ohne Alkohol), Bier, Limo und Mate austauschen. Diesmal bereits um 18:30 Uhr wird ein Mobivortrag für die Demo gegen HoGeSa, Nazis und Rassist*innen am 2. Oktober in Wuppertal gehalten. Um 19 Uhr folgt ein weiterer Mobivortrag, für die Demo gegen rassistische Hetze am 3. Oktober in Hamm.

Das Café findet in Kooperation mit dem HappaHappa-Syndikat statt, das ab 20 Uhr leckere, vegane VoKü gegen Spende serviert.

Aufruf zur Demo am 2. Oktober in Wuppertal:

Am 2. Oktober nach Wuppertal! Gegen HoGeSa, Nazis und Rassist*innen! Kein Bock mehr auf Polizeigewalt! Die Demo beginnt um 18:00 Uhr an den City Arkaden in Elberfelder Innenstadt.

Infos: wuppertal2015.blackblogs.org

Aufruf zur Demo am 3. Oktober in Hamm:

Unter dem Titel „Masseneinwanderung und Asylmissbrauch stoppen!“ wollen erneut Neonazis in Hamm aufmarschieren. Kommt nach Hamm und zeigt euch solidarisch mit Geflüchteten!
Treating Refugees as the problem is the problem!

Infos: hamm.noblogs.org

Antifa-Demo nach HoGeSa-Messerangriff in Wuppertal

13. Juni 2015 | 13:00 Uhr | Kerstenplatz | Wuppertal
Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Gewalt!

Wir rufen dazu auf, am 13.6.2015 gemeinsam gegen rechte Gewalt auf die Straße zu gehen!
Solidarität mit dem Opfer des lebensgefährlichen Messerangriffs durch HoGeSa-Nazis!
Solidarität mit allen Opfern rassistischer Gewalt!
Gegen eine Täter-Opfer-Umkehr!

Bochumer Antifas organisieren eine gemeinsame Zuganreise. Treffpunkt ist um 11.30 Uhr am Hinterausgang des Bochumer Hauptbahnhofs. Seid pünktlich!

Antifa-Demo am 13.6.2015 in Wuppertal

Antifa-Demo am 13.6.2015 in Wuppertal

Am 11.04.2015 wurde ein Antifaschist mit türkischem Migrationshintergrund vor dem Autonomen Zentrum mit zahlreichen Messerstichen in den Rücken und zusätzlich mit stumpfer Gewalt lebensgefährlich verletzt. Die brutalen Angreifer waren HoGeSa-Nazis.

Die Täter haben das AZ ganz bewusst aufgesucht. Das AZ organisiert seit Jahren antifaschistischen Widerstand, auch gegen Pegida und HoGeSa, zuletzt gegen die große HoGeSa/Pegida-Demonstration hier in Wuppertal am 14.03.2015 .

Es gibt – nicht nur in Wuppertal – eine neue, zutiefst besorgniserregend rassistische Entwicklung, da sich alte und neue Nazi-Hooligans und rechte Schläger*innen, die das Label „Hooligan“ für sich nutzen, zunehmend rassistisch politisieren und hoch gewalttätig agieren.

Sie sind Teil einer unterschiedlich zusammengesetzten, rassistischen Bewegung, die seit einigen Monaten bundesweit zahlreiche große und kleine Aufmärsche durchführt. Diese rassistische Bewegung tritt aber ebenso durch angegriffene und angezündete Flüchtlingsunterkünfte und brutale körperliche Übergriffe in Erscheinung. In ihr Visier geraten dabei verschiedene Gruppen, insbesondere Geflüchtete und Migrant*innen, Muslime / Muslima aber auch alle aktiven Antifaschist*innen, die sich ihnen in den Weg stellen. Die rapide Zuspitzung dieses Gefahrenpotenzials muss thematisiert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Dieser Bedrohung gilt es gemeinsam und solidarisch entgegen zu treten!
Continue reading

Kurzübersicht zum 1. Mai 2015

Auch 2015 versuchen die Nazis den 1. Mai als traditionellen Kampftag der Arbeiter*innenbewegung für ihre rassistische Hetze zu missbrauchen. Im Folgenden findet ihr eine kurze Übersicht rechter Aufmärsche in der Region:

1. Mai Nazifrei

Raus auf die Straße, der 1. Mai gehört uns!

Die NRW-NPD mobilisiert ihre versprengten Anhänger*innen am 1. Mai nach Mönchengladbach. Hierfür tourt sie seit einigen Tagen durchs Land um Mini-Kundgebungen mit dem Berliner Nazi-Werbetruck abzuhalten. Am heutigen Donnerstag, 30. April, soll dieses „Flaggschiff“ der NPD um 12.30 Uhr auf dem Bochumer Husemannplatz und um 15.00 Uhr auf dem Wattenscheider August-Bebel Platz anlegen. Zeigen wir Claus Cremer und seiner Grukentruppe, dass Bochum ein hartes Pflaster für sie bleibt!

Die experimentierfreudige Nazipartei „Die Rechte“ um Jura-Student Michael Brück hält den Ort ihres 1. Mai Aufmarschs bisher geheim. Lediglich Treffpunkte in Dortmund und Köln kündigt sie an, um Proteste zu erschweren. Die Polizei macht sich einmal mehr zur Erfüllungsgehilfin der Faschisten und lässt sich auf die Nazi-Schnitzeljagd ein. Als Aufmarsch-Orte werden Essen-Kray und Duisburg-Hochfeld gehandelt. Um den Nazis entgegenzutreten hat sich das Blockade-Bündnis „G-E-Blockt“ gegründet, dem auch Bochumer Gruppen angehören. Diese organisieren einen offenen Anreisetreffpunkt um 16.15 Uhr der Hinterausgang des Bochumer Hauptbahnhofs.

Am Rande sei noch die rassistische Kleinstpartei Pro-NRW erwähnt, die angekündigt hat am 1. Mai in Oberhausen/Mülheim auflaufen zu wollen.

129 Jahre erster Mai: Solidarisch, widerständig, antifaschistisch!

Bei aller Notwendigkeit den Nazis den Tag zu vermiesen wird es am 1. Mai verschiedene linksradikale Demos geben. Erstmals findet in Dortmund eine anarchistische 1. Mai Demo statt, um auch eigene Inhalte auf die Straße zu tragen. Der traditionelle autonome 1. Mai in Wuppertal ist in diesem Jahr von besonderer Bedeutung. Im Kontext des Messerangriffes durch HoGeSa-Anhänger vor drei Wochen auf einen Genossen, der sich nach wie vor in künstlichem Koma befindet wünschen wir uns eine solidarische und kraftvolle Demo!

Egal in welcher Stadt: Raus auf die Straße, der 1. Mai gehört uns!