Keine rechte Bürgerwehr in Herne!

Seit einiger Zeit versucht sich auch in Herne eine rechte Bürgerwehr aus selbsternannten „besorgten Bürger*innen“ zu etablieren. Die ersten beiden Male trafen sie sich an der Kreuzkirche und liefen von dort aus zum Herner Bahnhof. Bei ihrem sogenannten Spaziergang wollen sie für Ordnung und Sicherheit sorgen. Dabei löste der Mob bei den meisten Besucher*innen der Herner Innenstadt ein Gefühl des Unwohlseins aus, wie die WAZ berichtete.

Der erste Protest gegen die Bürgerwehr, die aus rechten Hools, Rockern und Nazis besteht, formierte sich in der vergangenen Woche. Auch war es der Bürgerwehr aufgrund einer ausstehenden Anmeldung nicht möglich ihren Spaziergang durchzuführen.

Nun möchten diese am morgigen Dienstag einen erneuten Anlauf inclusive Anmeldung wagen. Doch auch der Gegenprotest schläft nicht. So findet ein großes Fest auf dem Robert-Brauner Platz ab 17:30Uhr statt, um den Rechten den öffentlichen Raum nicht zu überlassen.

Auch Bochumer Antifaschist*innen werden morgen gemeinsam nach Herne reisen, um dort die Proteste gegen den rechten Mobb zu unterstützen.

Kommt daher morgen um 16:45 Uhr zum Hinterausgang des Bochumer Hauptbahnhof, um gemeinsam mit anderen Antifaschist*innen anzureisen.

Antifas aus Bochum

 

 

Sommer, Sonne, Antifa!

Sommer, Sonne, Antifa!

Kultur- & Politik-Festival! vom 8. bis 11. August 2019

Rechtspopulisten ziehen in die europäischen Parlamente ein.
Es wird propagiert, dass der Kohleausstieg kommen soll – jedoch nicht wann.
Die zivile Seenotrettung wird weiter kriminalisiert, um Menschen an ihrer Flucht in ein besseres Leben zu hindern und ihren Tod billigend in Kauf zu nehmen.

Im Jahr 2019 sind dies genug und leider noch lange nicht alle Gründe, warum es wichtig ist, sich zu engagieren und auf die Straße zu gehen. Doch wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen.

Ob solidarisch bei den Fridays-for-Future-Demos, beim Blockieren von Naziaufmärschen oder der Verhinderung einer weiteren Abschiebung in ein Kriegsgebiet; Uns eint, dass unsere bunte und vielfältige Bewegung sich als antifaschistisch und antikapitalistisch versteht.

Um gerade in dieser schnelllebigen Zeit eine Möglichkeit zu bieten, sich abseits vom stressigen Alltag kennenzulernen, auszutauschen und voneinander zu lernen, veranstalten wir dieses Jahr das Kultur- & Politik-Festival „Sommer, Sonne, Antifa!”.

Über vier Tage (Donnerstag bis Sonntag) bieten wir euch Kultur, Workshops, Vernetzung, Vorträge, und natürlich viel Zeit um zu diskutieren und einander kennenzulernen.

Wir – das sind Menschen aus verschiedenen antifaschistischen Zusammenhängen – haben uns zum Ziel gesetzt, politisch interessierten Menschen einen Raum zu geben, um Wissen auszutauschen und sich zu vernetzen.

Wir richten uns dabei an alle, egal ob ihr noch keine Erfahrung im politischen Aktivismus habt, euch bereits mit Freunden auf politischen Aktionen bewegt oder sogar seit Jahren aktiv seid.
Die Vermittlung von Grundkenntnissen als praktischer und theoretischer Einstieg in Themen wird ebenso Teil des Programms sein wie Angebote zur inhaltlichen Vertiefung und Diskussion. Gemeinsame Aktionstrainings und Kulturangebote runden das Programm ab.

Wir freuen uns auf vier spannende Tage mit euch!

Weiter Infos unter: https://sommersonneantifa.blackblogs.org/

Antifaschistische Aktion Bochum

„25 Jahre Tod von Halim Dener. Eine deutsche Geschichte.“

Info- und Mobi-Veranstaltung „25 Jahre Tod von Halim Dener. Eine deutsche Geschichte.“

Halim Dener wäre heute 41 Jahre alt, hätte ihm nicht vor 25 Jahren, in der Nacht vom 30. Juni auf den 01. Juli, ein deutscher Polizist in den Rücken geschossen. Halim Dener wurde erschossen, weil er Plakate der kurdischen Befreiungsbewegung plakatierte. Er repräsentiert in seiner Person viele verschiedene Kämpfe, die hier und weltweit geführt werden – der Kurdistan-Konflikt, Krieg und Flucht, Repression linker Ideen und Organisationen sowie (rassistische) Polizeigewalt.

25 Jahre Tod von Halim Dener. Eine deutsche Geschichte.

Vor 5 Jahren wurde in Hannover eine Kampagne gestartet, um an Halims Schicksal zu erinnern und eine Auseinandersetzung in der Stadt anzustoßen. Die Kampagne ruft zum 25. Todestag ein letztes Mal dazu auf, zusammen auf die Straße zu gehen.
In der Veranstaltung – mit Gästen aus Hannover – wird die Geschichte von Halim Dener erzählt, über den Kampf in Hannover für ein würdiges Gedenken an ihn berichtet, und von den Plänen für die anstehende bundesweite Gedenkdemonstration am 6.7.2019 in Hannover erzählt – natürlich geht es dabei auch um die aktuelle Repression gegen die kurdische Bewegung, auch hier in der BRD.

Kommt daher am 21.06.2019 ab 19:00 Uhr in das Provisorium in Bochum (Dorstener Straße 17).

Mehr zur „Halim Dener Kampagne“ findet ihr unter:
http://halimdener.blogsport.eu/

Antifaschistische Linke Bochum,
Juni 2019

Antifaschistische Straßenaktivität zum Wahlkampf 2019

Morgen ist der Wahlkampf vorüber und die große Show, die vielen Versprechungen sind bald wieder in Vergessenheit geraten. Was wir nicht vergessen möchten, ist ein Dankeschön!

Antifaschistische Straßenaktivität zum Wahlkampf 2019

Wir möchten uns in diesem Jahr bei den zahlreichen Wahlkämpfer*innen in Bochum bedanken, die sich aktiv und couragiert in den Wahlkampf eingemischt haben. Menschen, die sich nicht damit abfinden wollten über Wochen hinweg täglich rassistische, antisemitische und umweltfeindliche Plakate ertragen zu müssen, sondern zur Tat schritten und diesen braunen Müll beseitigten. Solidarische Grüße gehen raus in alle Bochumer Stadtteile, die aktiv wurden als Rassist*innen und Antisemit*innen ihre menschenfeindlichen Inhalte verbreiten wollten. Ob Langendreer im Osten, Gerthe im Norden, Linden im Süden oder Wattenscheid im Westen – überall wurden Menschen aktiv und ließen rechte Propaganda auf unterschiedliche Weise verschwinden. Schließlich ließ die Stadt Bochum in den letzten Tagen auch noch die letzten verbliebenen Plakate von NPD und Die Rechte abhängen.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda, in Bochum und überall!

Spontaner Protest gegen die Partei „Die Rechte“

In der Nacht auf Freitag, den 24.05., kündigte die Partei „Die Rechte“ an, eine Kundgebung in Bochum abhalten zu wollen. Dagegen formierte sich ein spontaner Gegenprotest mit zeitweise über 200 Personen.

Dem Rechtsruck entgegentreten – Protest gegen „Die Rechte“ in Bcohum am 24.05.2019

Die Kundgebung der Nazis begann um 13:00 Uhr und dauerte in etwa 45 Minuten. Im Gegensatz zu den Veranstaltungen  der vergangenen Tage nahmen an der heutigen Kundgebung auch Neonazis aus Ungarn und Bulgarien teil. Im Großen und Ganzen kann der antifaschistische Protest als zufriedenstellend bewertet werden.

Weiterhin dokumentieren wir an dieser Stelle die Nazis die an der heutigen Nazikundgbeung teilgenommen haben:

Eil: Gemeinsam gegen die Nazikundgebung am 24.05.2019

Gemeinsam gegen die Nazikundgebung am 24.05.2019

Am heutigen Freitag, den 24.05.2019, möchten Neonazis der Partei „Die Rechte“ eine Kundgebung in der Bochumer Innenstadt abhalten. Im Rahmen ihres Wahlkampfs bezüglich der Europwahl, veranstalten diese seit letzten Montag täglich Kundgebungen in diversen Städten NRW`s. Bereits seit einigen Tägen ist die Partei „Die Rechte“ aufgrund ihrer antisemitischen Plakate in den Medien. Die Stadt Bochum erstattete gegen den Inhalt der Partei Anzeige und ließ diese, aufrgund einer fehlenden Genehmigung, kostenpflichtig abnehmen. Auch wenn wir sonst eher kritisch der Stadt gegenüber stehen, begrüßen wir dieses Vorgehen.

Nun muss es jedoch morgen heißen, „das was die Stadt Bochum kann, können wir Bochumer*innen noch besser“. Wir haben keinen Platz für rechte Hetze und Antisemitismus in Bochum! Wir haben keinen Platz für Strukturen, die Kontakte ins rechtsterroristische Milieu unterhalten! Wir haben keinen Platz für Menschen, aus dessen Strukturen heraus in den letzten 20 Jahren mindestens 5 Menschen ermordet und diverse Gewalttaten begangen wurden. Im Gegensatz zu unserem neuen Polizeipräsidenten Lukat vergessen Wir nämlich nicht!

Lasst uns spontan sein und den Nazis zeigen, dass sie hier nicht willkommen sind!

Kommt ab 12:00Uhr in die Bochumer Innenstadt und achtet auf weitere Ankündigungen!

Gemeinsam gegen Nazis und Rassismus!

 

Antifaschistische Linke Bochum
Antifaschistische Aktion Bochum
Gruppe junge Antifaschist*innen

Nazidreck entsorgt

Antisemitische Plakate der Partei „Die Rechte“ entsorgt – Europawahlkampf 2019

Wir haben den antisemitischen Nazidreck von “Die Rechte” von den Laternen geholt und ihnen den Müll vor die Tür gekippt. In Bochum gibt es jedenfalls keinen Platz dafür.
In diesem Fall sind wir uns sogar mal mit der Stadt Bochum einig und begrüßen es, dass sie gegen „Die Rechte“ vorgeht und die letzten Plakate, die wir übersehen haben könnten, entfernt.

Antifas aus Bochum

Wer die Dortmunder Nazis weiter stressen will, fährt am Freitag und vor allem am Samstag nach Dortmund, um den Nazis ihren Aufmarsch zu versauen.

Alle Infos findet unter:
https://aa170.noblogs.org/

Stellungnahme der Bochumer Antifa Gruppen zum sog. „roten Block“ auf der Revolutionären Vorabenddemo 2019

An dieser Stelle möchten wir uns als Bochumer Gruppen zum sogenannten „roten Block“ auf der diesjährigen Demonstration am 30.April in Bochum äußern.

Im Vorfeld der Demonstration kamen Einzelpersonen auf uns zu und erfragten die Möglichkeit einen roten Block am Ende der Demo bilden zu können. Dabei gab es eine Zusicherung, dass dabei weder Symbole des Jugendwiderstandes noch offen sympathisierende Gruppen anwesend sein würden. Am Demotag selbst präsentierte sich der rote Block jedoch anders. Der Block lief zunächst mitten in der Demo, zeitweise militärisch marschierend in Formation. Vereinzelte Symboliken bzw. Kleidungsstücke des JW wurde von einem Auftreten begleitet, das über rote Halstücher und vermehrte Sowjetfahnen stark an die Ästhetik des JW erinnerte. Es war ein Bild, das wir als politisch katastrophal einschätzen und welches auch nicht zum Charakter unserer Demonstration passt. Wir machen uns unglaubwürdig, wenn wir vor einer Burschenschaft stehen und ihre Männerbündelei kritisieren, während in unserer Demo eine Personengruppe -auschließlich männlich übrigens – martialisch im Gleichschritt auftritt. Fraglich ist, welches politische Bild durch dieses Auftreten nach außen vermittelt werden sollte, außer, dass eine offensichtliche Sympathie für den JW im Mittelpunkt des Auftrittes stand. Wir empfinden diese Erscheinung auf unserer Demo einfach nur als peinlich und denken, dass der Block sich damit selbst diskreditiert hat. Die Ideologie, die vom JW vertreten wird, wird von den organisierenden Gruppen abgelehnt. Ihre maoistische und stalinistische Ausrichtung ist nicht nur mit progressiven Idealen einer radikalen Linken Bewegung unvereinbar, sondern relativiert zudem Millionen von Toten durch Verschleppung und Zwangsarbeit. Solange die anwesenden Gruppen sich nicht vom JW distanzieren, müssen diese als ihre Vorfeldorganisationen betrachtet werden.

Nichtsdestotrotz möchten wir anmerken, dass die Absprachen mit den Blockvertretern während der Demonstration größtenteils geordnet verlaufen sind. Anweisungen wie das Abnehmen einer JW-Kappe und die Eingliederung an das Ende der Demo wurde umgehend nachgekommen. Die roten Halstücher haben die Teilnehmenden allerdings anbehalten.

Fürs nächste Jahr steht für uns nach diesen Erwägungen fest, dass wir JW-Symaptisant*innen nicht auf unseren Demos tolerieren möchten und ein solches Auftreten nicht zu unserer Demonstration passt. Zugleich möchten wir darauf hinweisen, dass wir bei jeder Demonstration große Kompromisse bezüglich inhaltlicher Ausrichtungen in den verschiedensten Richtungen eingehen. Immer laufen dabei auch Menschen mit, mit denen wir politisch nicht übereinstimmen. Trotzdem gibt es für uns rote Linien!

Zum Abschluss noch ein Wort an Kritiker, die nun wieder fleißig im WWW aktiv waren.

Menschen, die nun wieder aus den virtuellen Weiten kritisieren und bemängeln, machen es sichnun wieder sehr einfach. Es wurden Absprachen getroffen, es wurde interveniert, Geschehnisse wurden intern aufgearbeitet und entsprechende Konsequenzen gezogen. Wer ernst genommen werden möchte, darf sich gerne einbringen oder selbst etwas auf die Beine stellen. Es gibt genug zu tun, um einen praktischen Antifaschimus wieder in die Offensive zu bringen.

 

Antifaschistische Linke Bochum,
Antifaschistische Aktion Bochum,
Gruppe junger Antifaschist*innen,

Mai 2019

Identitäre zeigen Gesicht in Bochum

Identitäre an der Wasserstraße

Am vergangenen Samstag, den 04.05.2019, liefen ca. 20 Identitäre durch Bochum Steinkuhl und Querenburg. Ziel war es ein Gruppenfoto anzufertigen mit dem Banner „Bochum is identitär“. Dieses fertigten sie an der Wasserstraße an.

Grund für dieses Auftreten, wird wohl ein Vorfall sein, der einige Wochen zurück liegt. Identitäre der Bochumer Ortsgruppe haben in Steinkuhl Flyer gesteckt, als sie sich handfest mit erbosten Anwohner*innen auseinander setzen  und dabei eine Niederlage einstecken mussten.

Auch der vergangene Samstag verlief nicht all zu ruhmreich für die Identitären. So wurden sie auf der Markstraße von der Polizei gekesselt. Danach machten sie noch einen kurzen Abstecher zur Bochumer Ruhr-Universität. Dort löste sich die Gruppe nach kurzer Zeit in Kleingruppen auf.

An dieser Stelle möchten wir einige Fotos zur Verfügung stellen und rufen dazu auf Hinweise und Informationen den örtlichen Antifa Strukturen mitzuteilen.

 

Einen schönen 8.Mai!

Autonome Antifas aus Bochum

Bericht zur Revolutionären Vorabenddemo 2019

Am 30.04.2019 riefen die Antifaschistische Aktion Bochum, die Antifaschistische Linke Bochum und die Gruppe junger Antifaschist*innen Bochum zur 4. Revolutionären Vorabenddemo in Bochum auf. Um 18 Uhr füllte sich der Kurt-Schuhmacher-Platz mit bis zu 1.000 Menschen, die gegen den europäischen Rechtsruck auf die Straße gehen wollten. Dies ist nicht zuletzt der vielfältigen Mobi durch Plakate, Sticker und 2 (!) Mobivideos (1|2) zuzuschreiben.

Fronttransparent auf der Kortumstraße

Die Demo startete um 18.45 Uhr durch die Innenstadt über das Kortländer Viertel und endete um circa 21.15 Uhr am Musikforum. Lautstark und kämpferisch wurde Stimmung gegen rechtspopulistische Parteien, Antifeminismus und Kapitalismus gemacht. Antifaschistischer Protest wurde wirksam und sichtbar auf die Straßen Bochums getragen.

 

Am Startpunkte stimmte ein Redebeitrag der Antifaschistischen Linken Bochum mit dem Titel „Organisiert gegen Europas Rechtsruck – Heraus zur Revolutionären Vorabenddemo“, auf das Thema der Demo ein. Nach kleineren Verzögerungen durch Diskussionen mit der anwesenden Polizei über angebliche Vermummung, setzte sich der Demozug lautstark über den Südring in Richtung Kortumstraße in Bewegung.

Die kämpferische und entschlossene Demonstration erregte bei den Passant*innen, die sich bei bestem Wetter auf der Einkaufsstraße aufhielten, viel Aufmerksamkeit.

Die erste Zwischenkundgebung fand auf dem Nordring in direkter Nähe der Räumlichkeiten der Burschenschaft VdSt Breslau Bochum statt. Dort folgte ein Redebeitrag der Gruppe junger Antifaschist*innen Bochum und der Gruppe 5, der auf die Gefahren der Burschenschaften generell und speziell in Bochum hinwies. Weiter hielt die Initiative Frauen*kampftag, die die feministischen Aktionswochen in Bochum organisierte, einen Beitrag zum Thema „Rechtsruck und Feminismus“.

Die Demo setzte sich über die Kanalstraße in Richtung Kortländer Viertel zur nächsten Zwischenkundgebung in Bewegung. Auf diesem Weg stoppte die Polizei den Demozug kurzzeitig aufgrund der stimmungsvollen Untermalung mit buntem Rauch.

Zwischen veganem Eiscafe und Unverpacktladen hielt der Verband der Studierenden aus Kurdistan XYK einen kämpferischen Redebeitrag zum kurdischen Befreiungskampf und zum Hungerstreik gegen die Haftbedingungen von Abdullah Öcalan. Es folgten noch ein paar Veranstaltungshinweise zu bevorstehenden Demonstrationen in Duisburg, Essen (facebook links) und Dortmund.

Der letzte Zwischenkundgebungsort war der Platz vor dem Bochumer Rathaus. Hier wurde in einem Redebeitrag der Antifaschistischen Aktion Bochum auf die Rolle der Polizei im europäischen Rechtsruck hingewiesen und deren stetige Aufrüstung angeprangert. Außerdem durfte ein Beitrag zum Thema „Antikapitalismus“ am Vorabend zum 1. Mai nicht fehlen. Dieser kam von Gnoss*innen aus Witten.

Die Polizei sah sich aufgrund von Rauchentwicklung auch kurz vor dem Endpunkt der Demonstration motiviert diese erneut zu stoppen. Unter fröhlicher musikalischer Untermalung legte die Demo danach die letzten 30 m zum Musikforum zurück. Die anwesenden Cops ließen es sich trotzdem nicht nehmen, einem Feuerwerk, welches den Demozug am Endpunkt empfing, hinterherzujagen – dies aber ohne Erfolg.

Vor Beendigung der Veranstaltung wurde nochmal auf die gemeinsame Anreise am nächsten Tag zu den 1. Mai Protesten in Duisburg hingewiesen. Die Mobilisierung hatte Erfolg, circa 120 Menschen fanden sich am gemeinsamen Anreisetreffpunkt ein und brachen gemeinsam nach Duisburg auf, um sich der Kleinstpartei „Die Rechte“ in den Weg zu stellen.

Dank geht raus an alle Menschen, die sich motiviert und unermüdlich in Witten und Duisburg faschistischen Kräften entgegengestellt und mit uns am 30.04. zum Revolutionären Vorabend eigene Inhalte auf die Straße gebracht haben!

Danke außerdem an den Ermittlungsausschuss, der an allen drei Demonstrationstagen eine tolle Arbeit geleistet hat!

Antifaschistische Aktion Bochum
Antifaschistische Linke Bochum
Gruppe junger Antifaschist*innen Bochum

Mai 2019